Verharmlosender Artikel zum Heizwerk Bühl -Fakten zur Schadstoffemission bei A2 Altholz Verbrennung

Frau Pöschko-Kopp schreibt in Ihrem Artikel in der ZVW vom 27.5.26 ” In der Heizzentrale sind kein besonderen Gerüche wahrzunehmen.” und in einem weiteren Beitrag “Doch dann sagt einer: Ja, manchmal sei die Luft beißend in der Anlage in der mit Hackschnitzeln und Gas geheizt werde.”

Hierzu ist festzuhalten:

Bei der Verbrennung von Holz entstehen verschiedene Schadstoffe. Dazu zählen:

Feinstaub (PM10 und PM2,5): Diese winzigen Partikel gelangen tief in die Lunge und können Atemwegserkrankungen verursachen. Besonders in dicht besiedelten Gebieten trägt Holzverbrennung erheblich zur Feinstaubbelastung bei.
Kohlenmonoxid (CO): Dieses geruchlose giftige Gas entsteht bei unvollständiger Verbrennung und kann in geschlossenen Räumen schnell gefährlich werden.
Stickoxide (NOₓ): Diese Gase tragen zur Bildung von bodennahem Ozon bei, das die Luftqualität verschlechtert.
Flüchtige organische Verbindungen (VOCs): Diese Verbindungen fördern die Entstehung von Feinstaub und Smog.

Ein weiteres Problem sind polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs).

Maler oder Beschichter arbeiten in Ihrem Beruf mit verschiedenen Substanzen, die Sie potenziellen Krebsrisiken aussetzen können. Diese Gefahren können durch die Verwendung bestimmter Chemikalien und Verbindungen entstehen, die in Farben, Beschichtungen und Lösungsmitteln enthalten sind. Stoffe wie Benzol, Formaldehyd und flüchtige organische Verbindungen (VOCs) können in diesen Materialien enthalten sein.

Die ständige Exposition gegenüber diesen krebserregenden Stoffen kann das Risiko langfristiger gesundheitlicher Auswirkungen erhöhen, einschließlich Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für bestimmte Krebsarten wie Lungen- und Hautkrebs.
https://stopcarcinogensatwork.eu/de/occupations/lackierer-und-beschichter/ 6.6.26

Emissionen aus dem Einbrennprozess von Pulverlacken

[…]Die Einbrennverluste bei der Aushärtung von additionsvernetzenden Pulverlacken mit spaltproduktfreien Härtern setzen sich größtenteils aus Wasser (ca. 80%) sowie leicht flüchtigen organischen Verbindungen (ca. 20%) zusammen. Pigmente, Füllstoffe und Polyesterharze können Wasser enthalten, das im Einbrennofen verdampft.
Beispiele leicht flüchtiger organischer Stoffe:
-Niedermolekulare Harz- und Härterbestandteile sowie Restmonomere
-Additive (wie z.B. Benzoin, Wachse)
-Mattierungsmittel
-Verlaufsmittel
[..]
Die flüchtigen organischen Stoffe in der Abluft wurden in der Vergangenheit auf ihr Gefährdungspotential für Umwelt und Arbeitsplatz untersucht, jedoch konnten sie nicht exakt identifiziert werden. Es können daher keine Auskünfte über MAK-Werte gemacht werden.[..] Um einer möglichen Geruchsbelästigung beziehungsweise einer Reizung der Atemwege und Schleimhäute vorzubeugen, wird empfohlen, die Emission von Ofenabgasen in Werkhallen generell konstruktiv zu verhindern.
Technische Kommission Pulverlacke, November 2017
https://www.wirsindfarbe.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Emissionen_aus_dem_Einbrennprozess_von_Pulverlacken_final.pdf 6.6.26


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